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Rheinisches Nizza“ - so nannte Alexander von Humboldt die Stadt Bad Honnef zwischen Drachenfels und der Rheininsel Grafenwerth im 19. Jahrhundert. 

Die Ähnlichkeiten mit Nizza sind heute sicherlich nicht ganz so leicht zu finden, und doch gibt es sie. Allerdings in einem größeren Zusammenhang. Aber nicht nur die Stadt als „Rheinisches Nizza“ sondern die gesamte Region am und um den unteren Mittelrhein als Rheinische Riviera“ rechtfertigt den Vergleich. Eine von der Sonne durchflutete Landschaft, Gartenlokale am Wasser, Uferpromenaden mit mediterranem Flair, Villen, Schlösser, avantgardistische Bauten, eine dichte Fülle von Kulturgütern, Inselidyllen und Marinas. Alles umsäumt von Bergen, von deren Höhen man atemberaubende Blicke ins Land hat, bunte Feste, Lebensfreude pur und, fast um die Ecke, auch noch ein Casino mit großer Tradition. Diese „Rheinische Riviera“ reicht vom Drachenfels – und weiter nördlich bis in die Mitte Kölns – bis nach Koblent zum Deutschen Eck im Süden, von den Höhen des Westerwalds im Osten bis zu den Eifelmaaren im Westen. 

Begeistert von der Schönheit und Vielfalt ihrer Heimat beschlossen einige Unternehmer und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, den Begriff „Rheinische Riviera“ zu einer Premiummarke auszubauen und so ihre Region sowohl im Selbstverständnis ihrer Mitbewohner als auch draußen in der Welt zu einem Markenprodukt zu machen.

Diese Marke sollte nicht nur für den Tourismus ein gewichtiges Werbeargument werden, sondern sie sollte auch die Aufmerksamkeit von Investoren und Unternehmern auf die Gesamtheit  der Region lenken und die Angebote vor Ort so vernetzen, dass schließlich jeder von jedem profitieren kann. 

 

WIE MACHT MAN AUS EINER REGION EINE MARKE?

Erstens muss ein Name gefunden werden, der einen Anspruch, ein Image transportiert und der allein durch den gewählten Begriff auch den Uninformiertesten stutzen lässt. Ein Name der neugierig macht und dazu anregt, sich weiter zu informieren.

Dann muss eine Plattform existieren und problemlos zugänglich sein, auf der man sich über alles in möglichst klarer und übersichtlicher Form informieren kann. Auf dieser befinden Sie sich in diesem Moment.

Die hier dargestellten Angebote aus der Region müssen geeignet sein, Interesse und Wünsche zu wecken und schließlich dazu führen, dass der Interessent aktiv wird – also kauft, bucht, Anfragen stellt, Kontakt aufnimmt .

Noch besser ist es, wenn man den Besucher – unabhängig davon, für welchen Bereich dieser Seite er sich ursprünglich interessiert – dazu gewinnen kann, sich auch in anderen Bereichen umzusehen und dort weitere Angebote zu finden, die er in Anspruch nehmen möchte.  

Um ein solches Projekt in die Tat umzusetzen braucht es eine Organisation und engagierte Partner, die sie tragen. Die Partner fanden sich um den Initiator der Idee, den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Bad Honnef Klaus Munk schon 2010 zu ersten Gesprächen zusammen. Im Folgejahr 2011 gründeten sie die Interessengemeinschaft Rheinische Riviera, die dann 2012 als Regionalverband Rheinische Riviera e.V. in das Vereinsregister eingetragen wurde.  Heute gehören diesem Verband namhafte Partner als Mitglieder an. Andere – denen zum Beispiel durch ihre öffentlich rechtliche Form eine Vollmitgliedschaft nicht möglich ist – fördern seine Arbeit.

Erstes Ziel des Regionalverbandes Rheinische Riviera ist die Steigerung von Image und Bekanntheitsgrad der Region am und um den unteren Mittelrhein in all ihrer Vielseitigkeit. 

Es gibt aber auch eine langfristige Vision: Mit wachsender Zahl von Mitgliedern und Förderern und den damit wachsenden finanziellen Möglichkeiten möchte der Verband möglichst schon in naher Zukunft zur weiteren strukturellen Entwicklung der Region beitragen. Sei es durch das Angebot eigener Reiseprogramme, die Initiierung und Organisation von Events mit überregionaler Bedeutung, durch die Unterstützung bei der Wahrung bzw. der Wiederherstellung wertvollen kulturellen Erbes oder durch die Anregung zu neuen Schlüsselinvestitionen in der Region und/oder die Werbung von Investoren.

Klaus Munk sagt zu seinen Beweggründen, dieses Projekt gegen manchen Widerstand voran gebracht zu haben: „ Je mehr wir durch eine globalisierte Welt driften, desto  wichtiger ist es, einen festen Anker in seiner Heimat zu haben. Damit liegt es in jedermanns Interesse, sich mit ganzer Kraft für diese Heimat einzusetzen.